Wer von Meran aus in den Südwesten fährt, gelangt über Serpentinen in ein landschaftlich außergewöhnlich prächtiges, abgeschiedenes Tal. Das stille Ultental wirkt wie ein Tal der Träume: Noch heute präsentiert es sich fast so ursprünglich wie vor über hundert Jahren, als Kaiserin „Sisi“ oder Heinrich und Thomas Mann hier zu Gast waren. Alte Bräuche, urige Bauernhöfe und eine unberührte Natur mit hochgelegenen Wiesen und tiefen Wäldern prägen das Gesicht des Tales. Abtauchen fällt hier besonders leicht: Heilquellen, Berg- und Stauseen machen das Ultental zum wasserreichsten Südtirols.
Anreise:
Den Alltag abhängen – das gelingt mühelos mit Ausblicken auf blühende Wiesen, glitzernde Seen und weite Landschaften. Im Ultental warten 640 km Wanderwege, auf denen klare Bergluft und Almgasthöfe für Entspannung und Genuss sorgen. Eine gemütliche Wanderung führt durch den Nationalpark Stilfser Joch, und das Wandergebiet Schwemmalm bietet einen familienfreundlichen Rundweg. Abkühlung verspricht das kleine Freibad in St. Walburg, und im Nachbarort St. Gertraud laden die drei Ultner Urlärchen zu einem besonderen Naturerlebnis ein: Die hochgewachsenen Nadelbäume gehören zu den ältesten Europas und sind Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Auch das mediterrane Meran liegt in Reichweite: Altstadt und Flusspromenade verführen zu Spaziergängen und Momenten voller Leichtigkeit.
Eure Gastgeber laden zu gemeinsamen Wanderungen ein und zeigen euch besonders bezaubernde und verborgene Ecken des Ultentales – eine kulinarische Belohnung gehört auch dazu. Einmal wöchentlich können sich die kleinen Gäste dagegen auf vier Beinen fortbewegen – beim Ponyreiten auf dem nahegelegenen Reitplatz (Entgelt). Und einmal in der Woche findet das Grillfest auf Erichs Hütte statt. Auch einen Kletternachmittag (Entgelt) mit fachkundiger Anleitung in der Kletterhalle „Stickla“ organisieren Erich und Magdalena.